Mein „1 Jahr keine neuen Klamotten Projekt“

Einer meiner Vorsätze für das Jahr 2016 ist ja, mir keine neuen Klamotten zu kaufen. Wie kommt’s? Ich habe das Buch von Nunu Kaller gelesen: Ich kauf nix! Sie hat sich ein Jahr lang auf Shopping-Diät gesetzt, einfach weil sie viel zu viel zum Anziehen hatte und sich nie Gedanken gemacht hat, wie die Sachen eigentlich hergestellt werden und woher sie eigentlich kommen. Aber lest das Buch einfach, um euch selbst ein Bild zu machen.

Dann bin ich ja im Dezember umgezogen. Tja, ich glaube, die Hälfte meiner Umzugskartons bestand aus Klamotten. Selbst mein Papa meinte (und der ist da eigentlich wirklich sehr zurückhaltend, er kennt uns Weitz-Frauen halt): Du hast aber wirklich viel zum Anziehen. Und das, obwohl ich vorher zwei Riesenkartons aussortiert und an das Swap-Portal Zamaro geschickt hatte. Einige Sachen habe ich aber auch in die Altkleidersammlung gebracht und die, die wirklich nicht mehr zu gebrauchen waren, weggeworfen.

Das Einräumen war dann noch komplizierter. Ich frage mich heute noch, wo ich in meiner alten Wohnung die ganzen Klamotten gehortet hatte 😉

Also habe ich mir für 2016 vorgenommen, mir keine neuen Klamotten mehr zu kaufen. Wobei ich nicht ganz so radikal bin wie Nunu Kaller. Denn Second-Hand Mode ist bei mir durchaus erlaubt. Falls sich was Brauchbares finden lässt. Denn manchmal sucht man bei Ebay ganz umsonst, und auch Zamaro hat nicht immer das gewünschte, …leider.

Wichtig ist, dass die Klamotten wirklich Second Hand sind und nicht von irgendeinem Ebay-Händler, der Neuware verkauft.

Im Nähen bin ich übrigens völlig Talent befreit. Sonst würde ich mir ja meine gewünschten Klamotten selbst zusammen schustern. Aber das, was dabei rauskommt wenn ich mich an eine Nähmaschine setze würde ich noch nicht mal im Dunkeln anziehen 😉

Drei Joker habe ich mir genehmigt, von denen aber einer schon aufgebraucht wurde. Ich habe Anfang Januar zusammen mit meinem Freund einen Shopping Trip nach Frankfurt unternommen. Eigentlich machen wir das immer im Dezember, aber dieses Jahr ging es terminlich nicht. Und ja, ich war auch in dem Klamottenkaufhaus mit dem großen P und habe was gekauft. Allerdings habe ich mich jetzt im Anschluss schon wieder furchtbar darüber geärgert, da das erste Teil schon wieder kaputt ist. Der zweite Joker kommt dann im März dran. Da bin ich auf einer tollen Veranstaltung, auf die ich mich schon sehr freue.

Joker Nummer 3 sind Klamotten von Manomama. Diese sind nämlich absolut nachhaltig gefertigt: vom Garn bis zur Naht in Deutschland. Außerdem bin ich ein Riesenfan von Sina Trinkwalder, der Inhaberin. Was aber nicht heißt, dass ich jetzt losziehe und mir für 300,00 €uro Klamotten dort kaufe. Denn auch ich muss ein bisschen aufs Geld schauen. Die Klamotten von Manomama sind ihr Geld im Übrigen jeden Cent wert. Die sehen nach 3x Waschen nicht aus, wie als ob sie schon 30x gewaschen worden sind und ihre Passform haben sie auch noch J

Genehmigt sind Schmuck und Accessoires, aber es ist jetzt nicht so, dass ich 3x die Woche die Schmuckläden plündere. Denn seit den Ereignissen im letzten Jahr trage ich nur Schmuck, der eine Bedeutung hat. Zumindest für mich 😉

Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten, wie mein Projekt so läuft und ob ich rückfällig geworden bin.

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