Warum es völlig okay ist, auch mal Angst zu haben

Neulich wurde mir attestiert eine Kämpfernatur zu sein. Ich denke,  an den meisten Tagen bin ich das auch. Ich lasse mich wirklich nicht so leicht unterkriegen. Aber es gibt durchaus auch (viele) Momente, in denen ich wirklich Angst habe. Was bringt die Zukunft? Werde ich es diesen Monat wieder schaffen, alle meine Rechnungen bezahlen zu können? Habe ich wieder böse Post im Briefkasten? Das sind  nur manche der Dinge, die mich ängstigen.
Etwas, dass ich aber in den letzten Monaten gelernt habe, als die Ereignisse sich überschlagen haben, ist: Lass dich niemals von deiner Angst lähmen. Nie.  Ich habe immer versucht weiter zu machen, obwohl mir das an manchen Tagen wirklich mehr als schwer gefallen ist. Es gab auch durchaus Momente, in denen ich mich am liebsten den ganzen Tag ins Bett gelegt hätte, um abwechselnd zu heulen und zu schlafen. Aber zum Glück hatte ich in dieser Zeit tolle Freunde und meine Familie, die mich unterstützt haben. Irgendwie habe ich mich immer wieder in den Popo getreten und mich motiviert, weiter zu machen. Teilweise ging es wirklich nur in kleinen Schritten vorwärts.
Jetzt bin ich wieder (einigermaßen) in mir gefestigt und versuche, mich nicht aus der Bahn werfen zu lassen und auch mal Zähne zu zeigen, wenn es nötig ist.
Es ist völlig in Ordnung, auch mal Angst zu haben. Egal vor was oder vor wem. Aber es ist wichtig, sich von dieser Angst niemals lähmen zu lassen. Wie ich es in den meisten vorherigen Posts schon geschrieben habe, wenn ihr wirklich nicht mehr weiter wisst, sucht euch Hilfe. Es geht immer irgendwie weiter. Lasst euch nicht von eurer Angst blockieren.

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