Rezension Weil du bei mir bist von Anna McPartlin

Weil du bei mir bist

Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Vielen Dank!
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: rororo (30. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3499271786

 

Die Autorin:

Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing. Nebenbei stand sie auch als Comedienne auf der Bühne, doch ihre wahre Liebe galt dem Schreiben, das sie bald zum Beruf machte. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben heute zusammen mit ihren drei Hunden und zwei Katzen in Dublin.
Bereits ihr Debüt «Weil du bei mir bist» war international ein Bestseller. Mit dem Roman «Die letzten Tage von Rabbit Hayes», in dem Anna McPartlin viel von ihrer eigenen Vergangenheit verarbeitet hat, rührte und begeisterte sie unzählige Leserinnen und Leser und landete einen Riesenerfolg.

Klappentext:

Auf die Nacht folgt der Tag. Und auf den Tod das Leben.
Emmas Leben ist einfach perfekt. Und seit sie mit John zusammenwohnt, scheint das Glück vollkommen. Aber dann passiert ein schrecklicher Unfall, und plötzlich ist Emma allein. Als wäre auch sie selbst gestorben, verkriecht sie sich im Schneckenhaus ihres Schmerzes. Doch dem sehen Emmas Freunde nicht lange tatenlos zu. Und irgendwie ist auch John immer noch für sie da. Bald wird Emma klar, dass sie von den Menschen, die sie liebt, gebraucht wird. Dass sie stark sein muss, wenn sie für andere da sein will. Und sie begreift, dass das Glück ganz nah sein kann, wenn man meint, es für immer verloren zu haben.

Meine Meinung:
So ein schönes Buch! Ich mag die Geschichten von Marian Keyes sehr gerne, und genau in diesem Stil ist auch „Weil du bei mir bist“ von Anna McPartlin geschrieben. Es ist eine Geschichte von Verlust und Trauer, aber auch davon, dass das Leben weitergeht und man sich nicht von Schuldgefühlen zerfressen lassen soll. Ich mag die Heldin Emma sehr gerne. Einfach, weil sie ist wie sie ist. Manchmal ein bisschen trottelig und manchmal ein bisschen langsam, aber einfach liebenswert! Auch ihre Freundin Clodagh habe ich sehr ins Herz geschlossen. Am Anfang der Geschichte erleidet Emma einen schweren Verlust und sie zerbricht fast daran.  Das berührt. Es wird zudem geschildert, wie ihre Freunde den Verlust auf ihre jeweils individuelle Art verarbeiten. Später reißt Emma sich zusammen und entdeckt das Leben neu – und sie darf sich auch wieder verlieben (nach vielen Irrungen und Wirrungen).
Ich habe sehr viel gelacht und auch ein bisschen geweint (ich bin unglaublich nah am Wasser gebaut). Der Verlauf der Geschichte ist zwar in Teilen vorhersehbar, aber trotzdem wunderschön. Wer Marian Keyes mag, wird Anna McPartlin lieben!