Was ist Glück?

Das Glück ist im Grunde nichts anderes als der mutige Wille zu leben, indem man die Bedingungen des Lebens annimmt (Maurice Barrès). Doch was ist eigentlich Glück?

Neulich kam mir die Idee, ab Juni ein Happiness Projekt zu starten, das ein komplettes Jahr dauert. Inspiriert wurde ich vom Buch „Das Happiness Projekt“ von Gretchen Rubin.

Mein persönliches Happiness Projekt wird sich natürlich in einigen Punkten vom Happiness Projekt von Gretchen Rubin unterscheiden. Persönliche Umstände haben mich dazu gebracht, mich (wieder) mit dem Buch zu beschäftigen und darüber nach zu denken, selbst wieder eines zu starten. Mir geht es darum, mit den Ereignissen in meinem Leben gelassener umzugehen, mich nicht von jedem bösen Schreiben oder ähnlichen komplett aus der Bahn werfen zu lassen (ich entwickle langsam eine Briefkasten-Phobie) und manchen ärger auf bestimmte Personen und Vorkommnisse vielleicht soweit in den Griff zu kriegen, dass sie nur noch „weißes Rauschen“ sind.

Doch was ist eigentlich Glück?

Empfundenes Glück ist immer subjektiv. Das heißt, jeder empfindet etwas anderes als Glück.

So schrieb schon Aristoteles: Glückseligkeit ist das vollkommene und selbstgenügsame Gut und das Endziel des menschlichen Handelns. Platon sagte, dass man nur glücklich sein kann, wenn die drei Teile der menschlichen Seele, also Vernunft, Wille und Begehren im Gleichgewicht sind. Doch ich will euch hier nicht mit toten Philosophen zu Tode langweilen.
Die Glücksforschung (ja, das gibt es!) unterscheidet zwei Glücksarten:

Das Lebensglück und das Zufallsglück.

Das Lebensglück bezieht sich natürlich auf Familie, Beruf, Liebe, Finanzen. Lebensglück kann man zum Teil selbst beeinflussen, ist aber auch zum Teil von der Gesellschaft abhängig.

Das Zufallsglück, wie der Name schon sagt, lässt sich nicht beeinflussen. Es kommt plötzlich und unerwartet.

Glück ist definitiv kein dauerhafter Zustand. Wäre ja auch blöd, denn sonst würden wir Glück gar nicht mehr als solches wahrnehmen.

Glück ist ein Signal, das von der Natur erfunden wurd, um uns zu zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Glücksgefühle verleiten uns dazu Dinge zu tun, die gut für uns sind. Dann nehmen wir es mal in Angriff J