Rezension Neanderthal von Jens Lubbadeh

Neanderthal von Jens Lubbadeh
  • Broschiert: 528 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Originalausgabe (13. November 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453318250

Klappentext:

Deutschland in der Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft, Gesundheit ist das höchste Ideal. Eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal bei Düsseldorf. Sind es Neandertaler? Aber warum sind die Überreste nur dreißig Jahre alt? Nix‘ Ermittlungen enthüllen einen Skandal, der die Gesellschaft der Zukunft in ihren Grundfesten erschüttert …

Meine Meinung:

Zukunftsgeschichten finde ich ja immer toll. Also habe ich natürlich sofort zugegriffen, als mir „Neanderthal“ in die Hände fiel.

Meine Meinung zu der Geschichte ist allerdings eher zwiespältig. Sicher, das Buch ist toll geschrieben und lässt sich sehr gut lesen. Auch der berühmte Spannungsbogen lässt nicht allzu viel zu wünschen übrig.Aber im Endeffekt sind es drei Handlungsstränge, die nebeneinander beziehungsweise nacheinander erzählt werden. Das fand ich leider ziemlich verwirrend.Außerdem verschwindet mitten im Buch auf einmal einer der Hauptprotagonisten – ohne das man erfährt was eigentlich mit ihm passiert ist.Die Grundidee des Buches ist aber durchaus gut. Denn die Gentechnik macht gerade in der heutigen Zeit immer größere Fortschritte. „Neanderthal“ zeigt durchaus auch, welche Gefahren darin stecken können.

Das Buch ist durchaus lesenswert – auch wenn es ein paar Längen hat und nicht immer ganz schlüssig ist. Außerdem hat mich „Neanderthal“ neugierig auf das erste Buch von Jens Lubbadeh gemacht: „Unsterblich“, das auch in der Zukunft spielt.