Rezension „Im nächsten Leben ist zu spät“ von Sina Trinkwalder

  • Broschiert: 240 Seiten
  • Verlag: Knaur HC
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3426214336

Das sagt der Verlag:

Ärmel hochkrempeln, Probleme lösen, glücklich sein

Viele Menschen leben in einem Gefühl der Unzufriedenheit. Sie leiden vielleicht unter ihrem Gewicht, ihrem Job, ihrer Beziehung, vielleicht wünschen sie sich, „mehr“ aus ihrem Leben zu machen. Doch bei vielen bleibt es auch dabei, sie kommen über das Wünschen nicht hinaus.
Sina Trinkwalder ist eine Macherin. Sie hat keine Scheu, Neues anzupacken. Sie weist einen gangbaren Weg aus Unzufriedenheit und Erstarrung. Zielgruppe sind alle, die wissen, dass etwas schiefläuft und die nicht wissen, wie sie es ändern sollen.
Sina Trinkwalders persönliches Erfolgskonzept – nie den Kopf sinken zu lassen, sondern Probleme zu fixieren, anzugehen und zu lösen – präsentiert sie klar, nachvollziehbar und immer mit einem Augenzwinkern. Ein Buch für heute, denn: Im nächsten Leben ist zu spät!

Meine Meinung:

Zum allerersten Mal in meinem Leben habe ich von Sina Trinkwalder auf Twitter gelesen. Das ist nun schon  viele Jährchen her, und ich bin immer noch ein riesengroßes Fangirl der Unternehmerin, die mit ihrer Firma Manomama schon so viel erreicht hat, und der ich den Erfolg wirklich von Herzen gönne. Natürlich habe ich auch die beiden vorhergehenden Bücher von ihr regelrecht verschlungen und als „Im nächsten Leben ist zu spät“ herauskam, musste ich das natürlich auch gleich haben.

In diesem Buch beschreibt Sina Trinkwalder das Scheitern, genauer gesagt ihr eigenes Scheitern. Eigentlich läuft im Leben der Unternehmerin alles super. Ihr Unternehmen Manomama ist erfolgreich am Markt positioniert, und sie selbst ist eine gefragte Speakerin. Achtzehn-Stunden-Tage sind für Sina keine Ausnahme sondern eher die Regel. Dabei hat sie sich stressbedingt das ein oder andere Kilo zuviel mit Schokopudding auf der Couch „angefressen“. Und irgendwo im Hintergrund drückt sich da das Gefühl der Unzufriedenheit herum.

Dann bekommt Sina aus heiterem Himmel eine Gürtelrose (eine „Alte-Leute Krankheit“ wie sie selbst schreibt). Ihre Ehe scheitert nach siebzehn Jahren, und auch Manomama gerät in gefährliches Fahrwasser.

Wie Sina diese ganzen Rück- und Tiefschläge auf ihre eigene außergewöhnliche Art meistert, und warum sie Scheitern auch als Erfolg sieht, beschreibt sie in „Im nächsten Leben ist zu spät.“

Wie ich auch in einem älteren Blog schon mal erwähnt habe, bin ich ein riesengroßer Sina-Fan. Dank dieses neuen Buchs bin ich es vielleicht sogar noch ein bisschen mehr geworden. Mit vielem, was Sina schreibt, kann ich mich persönlich so unglaublich gut identifizieren. Auch ihr Schreibstil gefällt mir wahnsinnig gut. Sie schreibt halt so, wie sie spricht, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Dabei fällt sie aber nie in die „Opferrolle“, sondern geht schonungslos mit sich selbst ins Gericht.

Eine ihrer Kapitel-Überschriften versuche ich mir zu Eigen zu machen, aufgrund „jener Ereignisse“ vor drei Jahren: „Scheitern ist Scheiße – aber nicht tödlich“. 

Übrigens: Demnächst darf ich Sina Trinkwalder wieder live erleben und zwar hier:

http://empowerment-business-day.de/

Ich freu mich schon so!