Rezension Russian Nights von Anna Tarassowa

 

1. Teil der mehrteiligen Kurzgeschichten-Serie „RUSSIAN NIGHTS“

Maxim Petrov hat in seinem Leben alles erreicht, was er erreichen wollte. Geld. Macht. Dicke Autos.

Der russische Immobilienspekulant schwimmt dank so mancher nicht ganz legaler Geschäfte in Geld.

Lediglich seine noch immer bodenständigen und schlicht lebenden Eltern sind ein kleiner Wermutstropfen.

Doch sein Leben wird durcheinander gewirbelt, als er auf der Geburtstagsfeier seiner Mutter eine Frau trifft, die er noch aus seiner Kindheit kennt.

Alina ist inzwischen Lehrerin und pfeift auf Maxims Geld.

Als die Liebe beiden einen gewaltigen Strich durch die Rechnung macht, wird es Ernst….

Meine Meinung:

Normalerweise bin ich ja nicht so der Fan von Liebesgeschichten. Bei Russian Nights erwartete ich auch zuerst so eine Schmonzette a lá Fifty Shades of Grey, bei dem ich mich durch den ersten Teil förmlich gequält habe.

Doch zum Glück ist Russian Nights – letzte Chance für Maxim sehr weit davon entfernt. Die Geschichte handelt von Maxim, einem jungen Mann der sich eigentlich ganz gut in seinem Leben in der russischen Halbwelt eingerichtet hat. Viel Geld, schöne Frauen und schnelle Autos sind seine Welt, bis er auf der Geburtstagsfeier seiner Mutter die schöne Alina kennenlernt und die Geschichte ihren Lauf nimmt.

Russian Nights ist wirklich sehr schön geschrieben, und obwohl es sich um eine „Kurzgeschichte“ handelt, verleiht die Autorin ihren Figuren die nötige Tiefe, damit man sie sympathisch findet (oder auch nicht).

Wer auf der Suche nach einer locker leichten Liebesgeschichte für „zwischendurch“ ist, ist mit Russian Nights – letzte Chance für Maxim sehr gut bedient.

Ich bin schon sehr gespannt ob wir noch mehr von Maxim und seiner Alina hören werden.