Rezension: Auferstehung von Brian Keene

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (11. April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453528123

Klappentext:
Was würdest du tun, wenn du in einem Bunker tief unter der Erde eingesperrt wärst? Wenn draußen das Grauen regiert, die Toten auferstehen und Jagd auf die Menschen machen? Was würdest Du tun, wenn plötzlich dein Sohn um Hilfe ruft? Jim Thurmond hat sich diese Fragen hundertmal gestellt, und er kennt auch schon die Antwort: Er muss nach draußen. Allein …

Meine Meinung:

Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von Fantasy und Horror-Romanen, aber Zombies gehen ja irgendwie immer, spätestens seit „The walking Dead“. Außerdem bin ich ja ein großer Fan von sogenannten Dystopien also Endzeitromanen.

In „Auferstehung“ von Brian Keene geht es um Jim, der am Anfang des Buches in einer Art Bunker hockt und dort mehr oder weniger auf den Tod wartet. Draußen hat sich eine Herde Zombies versammelt, die allesamt auf die nächste Mahlzeit warten: eben unseren Helden. Plötzlich klingelt das Jims Handy. Sein Sohn, der in New Jersey lebt, ist am Telefon und ruft um Hilfe. Also macht sich Jim auf den Weg.

Irgendwie konnte ich mich mit „Auferstehung“ nicht richtig anfreunden. Jim begegnet auf seinem Weg unglaublich vielen anderen Protagonisten, die – Achtung Spoiler! – uns nicht alle bis zum Ende des Buches begleiten werden. Zudem werden quasi drei Geschichten parallel erzählt, eben die von Jim, von Frankie (einer drogenabhängigen Prostituierten) und Baker, einem Wissenschaftler der an dem ganzen Geschehen irgendwie nicht ganz unschuldig ist. Sehr verwirrend das Ganze.

Menschen die einen schwachen Magen haben oder sonst irgendwie sehr empfindlich sind, sollten lieber die Finger von dem Buch lassen. Sowohl die Szenen mit den „Zombies“ (die eigentlich keine sind) als auch die Sexszenen sind zum Teil sehr plastisch beschrieben.

Außerdem erfährt man – Achtung Spoiler! – bis zum Ende des Buches nicht WAS eigentlich genau passiert ist und warum und vor allem wie Baker die Hölle auf Erden entfesselt hat.

„Auferstehung“ hat sehr vielversprechend angefangen, um dann stark nachzulassen. Viel zu viele Protagonisten, zu viele Sprünge zwischen den einzelnen Geschichten und ein, für mich, eher unschlüssiges Ende. Keine Leseempfehlung von mir.