Rezension: Schlaf Kindlein Schlaf von Annika von Holdt

Schlaf Kindlein schlaf von Annika von Holdt
  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442376173
  • ISBN-13: 978-3442376179
  • Originaltitel: Schlaf, Kindlein, schlaf

Klappentext:
Auf dem altehrwürdigen Golden-Oak-Friedhof werden Tote überirdisch bestattet. Der sumpfige Grund würde sie hinaufschwemmen. Eines Abends hört der Friedhofswärter Geräusche. Er nähert sich einem der mondbeschienenen Mausoleen. Was er darin findet, erschüttert ihn zutiefst: ein Kind – lebendig begraben! In derselben Nacht trifft die junge Máire Ann Mercer auf eine misshandelte Frau. Sie holt Hilfe, doch als sie wiederkehrt, ist die Verletzte verschwunden. Und niemand glaubt ihr, dass es die Frau je gegeben hat …

Meine Meinung:
Annika von Holdt habe ich vor einiger Zeit auf Instagram entdeckt. Die Frau sieht wahnsinnig gut aus und hat wirklich sensationelle Haare (dank ihr werde ich mich jetzt auch mit meinen grauen Haaren anfreunden und sie rauswachsen lassen – nächstes Jahr, als neues Projekt). Hier ihre Homepage.Da Annika von Holdt Thriller Schriftstellerin ist, war ich praktisch „gezwungen“ ihr Buch zu lesen. Tja….Schlaf Kindlein Schlaf ist eigentlich ganz prickelnd, wenn da der Schluss nicht wäre (was hab ich eigentlich immer damit?). Der Spannungsbogen ist gut und die Schreibweise hat mich so gefesselt, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen hab. Die Heldin Máire ist immer noch traumatisiert vom Tod ihres Lebensgefährten, als ihr eine junge Frau mitten in der Nacht vor das Auto läuft. Diese wurde schwer misshandelt.Als Máire zurückkehrt, ist das Mädchen verschwunden und niemand glaubt ihr, dass die Unbekannte jemals existiert hat. Also macht sie sich von Schuldgefühlen geplagt auf die Suche nach ihr, doch was sie findet, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.Die Geschichte ist wirklich wahnsinnig spannend erzählt. Die Killer sind total unsympathisch und ekelhaft, die Heldin dagegen tut einem wirklich leid. Die Foltermethoden sind grausig, aber es bleibt mehr Kopfkino, als dass sie sie wirklich en detail ausführt. ABER: Der Schluss ist zu konstruiert, es bleiben einfach zu viele Handlungsstränge offen. Irgendwie ist er „hingehunzt“ Das macht für mich das ganze Buch kaputt. Schade eigentlich, denn Schlaf Kindlein schlaf hat wirklich Potential, das für das Ende der Story nicht genutzt wurde.

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