Rezension Peter Anders: Kein Job für Schwache Nerven

Kein Job fuer schwache Nerven von Peter Anders
Kein Job fuer schwache Nerven von Peter Anders
  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453602633
  • ISBN-13: 978-3453602632

Das Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt (DANKE!), was meine Meinung aber nicht beeinflusst

Klappentext:

Deutschlands bekanntester Tatortreiniger berichtet

Peter Anders kommt, wenn der Tod hässliche Spuren hinterlassen hat. Der Tatortreiniger putzt, wo andere nicht hinsehen können: Er wischt Blut weg, beseitigt Insekten, befreit Räume von Leichengeruch. Bei seinen Einsätzen begegnen ihm spektakuläre Kriminalfälle, bewegende Schicksale und traumatisierte Hinterbliebene, denen er durch seine Arbeit ein Stück Normalität wiedergibt. Nach dem großen Erfolg von Was vom Tode übrig bleibt schildert Peter Anders jetzt neue Fälle – spannend, ergreifend, schaurig-faszinierend!

Meine Meinung:
Peter Anders erzählt aus seinem Arbeitsalltag als Tatortreiniger und das schon im zweiten Buch. Das erste habe ich (noch) nicht gelesen, aber es steht jetzt auf jeden Fall auf meiner Wunschliste ganz oben.

Das Buch ist wirklich sehr schön geschrieben, wenn man das bei so einem Thema überhaupt sagen darf. Peter Anders berichtet über seine Putzeinsätze bei Selbstmordschauplätzen, Messi-Wohnungen und ja, auch bei Tatorten. Dabei verliert er aber das Menschliche nie aus den Augen. Zum Teil sind die Geschichten wirklich sehr anrührend (zum Beispiel bei der Geschichte „Ungefunden“ – wo ich schon ein paar Tränchen verdrückt habe, aber remember: ich bin unglaublich nah am Wasser gebaut) bei manchen packt einen aber auch die kalte Wut auf den/die Täter (zum Beispiel bei der Geschichte „Gleichgültig“).

Aber, das muss ich gestehen, bei einigen Berichten hab ich auch herzhaft gelacht. Denn Peter Anders hat einen unglaublichen trockenen Humor, allerdings nie so, dass er verletzend wirkt.

Den Ekelfaktor fand ich jetzt nicht ganz so schlimm. Wahrscheinlich bin ich als Thriller-Leserin schon etwas abgehärtet. Aber eines muss ich sagen: Zum Glück gibt es noch keine Geruchsbücher!

Hier der Link zur Autorenseite, wo ihr auch eine Leseprobe findet





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